Möglichkeiten als Verbraucher im Abgasskandal

Rücktritt vom Kaufvertrag, Geld zurückerhalten, Recht auf Nachlieferung, Schadenersatzansprüche: Möglichkeiten als Verbraucher im Abgasskandal gibt es viele!

Der Bundesgerichtshof hat mit Urteil vom 04.03.2009, VIII ZR 160/08 bereits klar gestellt, dass ein Autokäufer als übliche Beschaffenheit in technischer Hinsicht erwarten kann, dass die Kaufsache dem jeweiligen Stand der Technik entspricht.

Gegenüber Händlern können zunächst Nachbesserungsansprüche geltend gemacht werden. Da das Fahrzeug jedoch trotz der Nachbesserung mangelbehaftet bleibt, kann der Rücktritt vom Kaufvertrag erklärt werden. Dies bedeutet, dass die Kunden das Fahrzeug zurückgeben können und ihr Geld zurückerhalten. Dies kann auch durch eine mögliche Anfechtung wegen arglistiger Täuschung erreicht werden.

Verbrauchern, die ein von der Abgasmanipulation betroffenes Fahrzeug haben, steht – solange Gewährleistungsansprüche bestehen – das Recht auf Nachlieferung zu. Die Autobesitzer können also die Lieferung eines Neuwagens ohne manipulierte Software einfordern!

Gegenüber dem VW-Konzern bestehen ebenfalls Schadensersatzansprüche, die darauf gerichtet sind, den Rücktritt vom Vertrag und damit die Rücknahme des Fahrzeuges zu erzwingen.

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